Besuch aus Quimper an Himmelfahrt
 
Endlich ist es wieder so weit. Nach nunmehr drei Jahren dürfen wir an dem Himmelfahrts Wochenende wieder eine Gruppe von 27 Teilnehmern aus Quimper in Remscheid begrüßen. Mit einem abwechslungsreichen Programm freuen wir uns auf schöne, gemeinsame Tage.
 
 
Von Axel Mandt

Mitgliederversammlung am 18.05.2022

 

Am 18. Mai 2022 um 19:00 Uhr, in der Aula der Albert-Einstein-Schule, Brüder Str. 6-8, wird es endlich möglich, wieder eine Mitgliederversammlung durchzuführen. Die COVID-Pandemie wird trotz überhöhter Infektionen wohl nicht mehr als so gefährlich eingestuft. Die Bundes– und Landesregierung haben die Vorsichtsmaßnahmen erheblich zurückgenommen.
Daher freuen wir uns, Sie alle wieder persönlich begrüßen zu können.

Wir hoffen auf zahlreiche Teilnehmer, Platz genug ist vorhanden, Abstände können eingehalten werden.

 

Von Susanne Fiedler

In Solidarität mit unseren französischen Freunden:

Demain mercredi sera rendu un hommage national au professeur, Samuel Paty. A Quimper, à la même heure qu’à Paris, 18h00, un rassemblement est prévu devant l’hôtel de ville, les drapeaux ont été mis en berne , un livre de recueillement est également mis à disposition. Nous serons présents à ce rassemblement, simple geste devant la barbarie , l’intolérance et l’ignorance. Trois mots qui renvoient à la même idée. Que nous réserve le futur? Chacun aura retrouvé sa place, les politiques auront trouvé d’autres causes pour se faire valoir...

Voici un lien de la mairie de Quimper

https://www.quimper.bzh/actualite/28401/3-attentat-de-conflans-sainte-honorine-la-ville-de-quimper-rend-hommage-a-samuel-paty-mercredi-21-octobre-a-18h.htm

 

Philippe Louarn

Herbstreise des Vereins Städtepartnerschaft Remscheid-Quimper vom 23.09. bis 01.10.2021 in die Bretagne

 

Wenige Wochen nach den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Remscheid-Quimper am 10. und 11. September 2021 in Remscheid reisten 41 Remscheiderinnen und Remscheider in die Bretagne, um auch dort am 25. und 26. September 2021 das Jubiläum zu feiern.

 

Man kannte sich schon, die Stimmung war heiter und beschwingt unter Freunden, die glücklich sind, sich schon nach kurzer Zeit wieder zu treffen, denn eine Gruppe aus Quimper war zu den Feiern in Remscheid extra angereist.

 

Eingebettet war dieser Besuch in eine Herbstreise, die der Städtepartnerschaftsverein in der Regel alle zwei Jahre im September für interessierte Vereinsmitglieder anbietet.

 

Die erste Station der Reise war Waterloo, wo wir im 200. Todesjahr von Napoleon Bonaparte das „Mémorial Waterloo 1815“ besichtigten und so die Bedeutung von Napoleon für die europäische Geschichte mit allen Widersprüchen, Höhen und Tiefen nachvollziehen konnten.

 

Die Zwischenübernachtung war in Amiens. Wir besichtigten dort die beeindruckende Kathedrale, das größte gotische Bauwerk Frankreichs, in das man die Notre-Dame de Paris hineinstellen könnte. Quer durch die Picardie und die Normandie ging es am 24.09. in die Bretagne, wo wir in einem Feriendorf in Trégunc, in der Nähe von Concarneau, unsere Ferienhäuschen bezogen.

 

Das Festwochenende konnte beginnen: mit der Stadtbesichtigung von Quimper (Foto 1), einem Crêperie-Besuch, einer kleinen Stadtrundfahrt mit dem Celtic-Train. Das Wetter spielte mit und die Sonne strahlte über den zahlreichen Besuchern und Gästen, als die Bürgermeisterin von Quimper, Isabelle Assih, und der Oberbürgermeister von Remscheid, Burkhard Mast-Weisz, begleitet von bretonischer Musik, eine Gedenktafel enthüllten und beim Empfang im Hof des Priorats von ihnen und auch von den beiden Partnerschaftsvereins-Vorsitzenden, Philippe Louarn und Bernd Fiedler, aus der lebendigen Freundschaftsgeschichte der letzten 50 Jahre berichtet wurde. Zwei Zeitzeugen, Detlef Franzen und Maryvonne Le Bec, die beide schon im Jahre 1971 bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde dabei waren, konnten und wollten ihre Rührung nicht verbergen.

 

Bei Jubiläen wird auch vorausgeschaut, und so unterzeichneten die beiden Bürgermeister einen neuen Vertrag (Foto 2), in dem sie sich und die Bewohner ihrer Städte zur ökologischen und nachhaltigen Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekten verpflichten. Der Festtag endete mit einem Orgelkonzert in der Kathedrale Saint Corentin.

 

Am Sonntag, 26.09.2021, trafen wir uns mit ca. 100 Personen in unserem Feriendorf zu einem Freundschaftstag, einer „journée amicale“, der vom Städtepartnerschaftsverein Quimper organisiert wurde. Für uns war es der Höhepunkt der Feierlichkeiten. Eine bretonische Musikkapelle begrüßte uns zum Aperitif. Nach einem gemeinsamen Festessen konnten wir bretonische Tänze im Freien üben. Die bretonische Tanzgruppe war unermüdlich, auch, weil es nach so langen Pandemiebeschränkungen für alle das erste große Fest dieser Art war. Tänzerinnen und Tänzer sowie Zuschauerinnen und Zuschauer genossen es sichtlich.

Zum Abschluss machten wir einen gemeinsamen Spaziergang zum Meer (Foto 3).

 

An den verbleibenden Tagen unternahmen wir Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung:

Concarneau mit Altstadt, Bootstour und Strandspaziergang,

Pleyben mit Calvaire, Aussichtspanorama in den Monts d’Arrée,

Besichtigung eines stillgelegten Atomkraftwerkes, aber auch einer Cidrerie mit Apfelplantagen und Verkostung von Cidre und Lambig - Apfelwein und Apfelschnaps.

Auch schauten wir uns ein ehemaliges Nationalgestüt in Hennebont an, wo wir zu einer Kutschfahrt eingeladen wurden und uns eine Reitvorführung geboten wurde.

Viele von uns waren auch zum ersten Mal im „kleinen Quimper“, in Quimperlé, das an drei Flüssen liegt, die in den letzten Jahren die Stadt überschwemmten wie im Juli bei uns.

 

Die Rückreise erfolgte über Chartres, wo wir abends die Beleuchtungsshow an der Kathedrale und an anderen Gebäuden der Stadt erleben durften. Am 1. Oktober fuhren wir nach Paris, entlang der Seine und am Eifelturm vorbei über die Champs-Elysées, um den verhüllten Arc de Triomphe zu sehen, und dann zurück nach Remscheid.

 

Wir freuen uns schon auf ein Fototreffen, bei dem wir alles Revue passieren lassen und uns austauschen können. Auch sind wir schon gespannt auf die nächste Herbstreise in zwei Jahren, zu der alle herzlich eingeladen sind.

 

Klara Marnach-Wetzel

Reiseleiterin

 

12.10.2021

 

50 Jahre Städtepartnerschaft Remscheid - Quimper

 

Im Jahr 2021 wird die Städtepartnerschaft RS-Q seit 50 Jahren bestehen. Sie ist die Partnerschaft, die am längsten und am lebendigsten in der Stadt Remscheid existiert.

Uns hat die Reaktion unserer Stadtspitze auf die Verschiebung der Herbstreise gefreut. Sowohl Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz als auch unser Patendezernent Peter Heinze setzen sich dafür ein, dass die offizielle Delegation im Jubiläumsjahr Quimper im selben Zeitraum besuchen wird. So sind Bürgerinnen und Bürger in die offiziellen Feiern eingebunden. Da – wie schon berichtet – der Besuch zu Himmelfahrt 2021 aus Quimper nachgeholt wird, wird im Jubiläumsjahr sowohl eine Gruppe Quimperois nach Remscheid als auch eine Gruppe Remscheider*innen nach Quimper reisen.

 

Erster Quimper Kriminalroman

Quelle: RGA vom 23.06.2020

Kreuzwort-rätselerfinder Bernard Larhant schreibt fleißig bretonische Thriller mit einem bewährten Ermittler-Duo

Von Andreas Weber

Er übt einen Beruf aus, der die Gehirnzellen der Menschen anregt: Bernard Larhant ist Kreuzworträtselerfinder. Den Worten ist der 65-jährige Franzose aber auch noch auf eine andere Weise verbunden. Er schreibt bretonische Krimis. Der Autor aus der Remscheider Partnerschaft Quimper hat seit 2006 insgesamt 23 Romane veröffentlicht. Nun spielt einer davon in der Hauptstadt des Départments Finistére.

„Quimper – Flammende Bedrohung“ wird auch auf Deutsch erscheinen. Diese Nachricht erreichte jetzt Bernd Fiedler, den Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins von seinem französischen Amtskollegen Philippe Louarn. Als E-Book bei Kindle ist die Übersetzung bereits erschienen, auf die gedruckte Version aus dem Verlag Alain Bargain werden sich Remscheider Krimi-Freunde mit Affinität zur französischen Partnerstadt etwas gedulden müssen.

Paul Capitaine und Sarah Nowak ermitteln nach einem Brand

15 Euro soll die gedruckte Ausgabe kosten. Larhant lässt in seinem ersten Werk, das auf Deutsch erscheint, Paul Capitaine und seine Tochter Sarah Nowak antreten. In Frankreich („Quimper sur le gril“) war dies der erste Roman, in dem Larhant 2009 sein Ermittler-Duo auf Verbrecherjagd schickte. Inhalt: Paul Capitaine, Mitglied der Elysee-Sondereinsatzgruppe, wird aus disziplinarischen Gründen in seine Geburtsstadt Quimper strafversetzt. Bei der Rückkehr zu den Wurzeln seiner Kindheit wird seine Geduld auf die Probe gestellt.

Von Anfang an geraten er und sein Vorgesetzter aneinander. Ein ungeklärter Brand in einem illegal besetzten Haus in der Altstadt von Quimper, bei dem Obdachlose zu Tode gekommen sind, soll vorschnell abgeschlossen werden. So wollen es die Oberen. Doch der starrköpfige Paul Capitaine lässt nicht locker und wird, wie alle anderen, die ihre Nase zu tief in die heikle Angelegenheit reinstecken, konspirativ in die Zange genommen.

Autor Larhant hat das Interesse an der Kripo-Arbeit in die Wiege gelegt bekommen. Denn Larhants Großvater Jean-Marie war Polizeiwachtmeister in Quimper.

Kommendes Jahr wird die „Jumelage“ mit Quimper ein halbes Jahrhundert alt. Feierlichkeiten sind geplant. Sollten die Franzosen ins Bergische kommen, könnte sich Vereinsvorsitzender Bernd Fiedler vorstellen, dass auch Bernard Larhant im Tross der Gäste dabei ist. „Möglich wäre, dass er eine Lesung hier anbietet.“ Ob er Deutsch spricht, ist dem Partnerschaftskomitee jedoch nicht bekannt. Freilich hätte auch eine Lesung auf Französisch ihren Charme.

Der neue Vorstand des Partnerschaftsvereins um Bernd Fiedler steht für frischen Schwung.

Von Andreas Weber
Quelle RGA v. 29.03.2020 

Auch in diesem Gespräch kommen wir nicht ganz um Corona herum. Herr Fiedler, Ihre erste Amtshandlung als neuer Präsident des Partnerschaftsvereins war eine Reise nach Quimper, die im Zeichen einer Absage stand.

Bernd Fiedler: Ja, die Nachricht, dass der Halbmarathon Locronan - Quimper abgesagt ist, kam abends nach der Hauptversammlung am 4. März bei einem Gläschen Wein. Aber es war schnell klar: Wir fahren trotzdem mit zehn Remscheidern. Ich dachte erst, unsere Gastgeber würden das mit Skepsis aufnehmen, aber sie haben sich im Gegenteil sehr gefreut, dass wir ohne den sportlichen Anlass die lange Reise auf uns nehmen. Man muss bedenken, es sind 1080 Kilometer und zwölf Stunden Fahrt. Das belegt die freundschaftlichen Beziehungen. Übrigens wäre die Reise aufgrund der Entwicklungen eine Woche später nicht mehr denkbar gewesen.

Ihr Verein hat seit der Hauptversammlung einen rundum erneuerten Vorstand. Warum hat die alte Crew um Claudia Nast aufgehört?

Fiedler: Man muss wissen, dass die Herbstreise, die dieses Jahr vom 23. September bis 1. Oktober stattfindet, sehr wichtig in unserem Terminkalender ist. Sie wurde am 12. Dezember 2019 ausgeschrieben und noch vor Weihnachten waren alle 50 Plätze im Bus ausgebucht.

Was hat Sie bewogen, den Neustart federführend mitzugestalten?

Axel Mandt: Vieles ist in den letzten Jahren eingeschlafen. Wir wollen die Aktivitäten ankurbeln, mehr für die Mitglieder anbieten, den Verein bunter machen. Bernd Fiedler ist von mehreren Seiten angesprochen worden und hat gesagt: Ich mache es gerne. Ich bin seit drei Jahren im Vorstand, habe verschiedene Tendenzen erlebt und muss sagen: Dieser Vorstand steht für frische Motivation.

Auf Ihrer Hauptversammlung waren 80 Mitglieder. Das ist für einen kleinen Verein enorm viel. Lag es am Umbruch, der bevorstand?

Fiedler: Wir haben knapp 300 Mitglieder. Und auf der letzten Versammlung in 2019 waren nur 43 Mitglieder anwesend. Man darf vermuten, dass diesmal das Interesse groß war, einen neuen Vorstand ins Amt zu hieven.

Wie hoch ist der Altersschnitt im Verein?

Fiedler: Wie in vielen Vereinen könnte der Schnitt niedriger sein. Wir müssen junge Leute für den Austausch mit den Franzosen motivieren. Das wird eine Herausforderung. Ich sehe das an meinen beiden Töchtern. Beide sind mehrmals in Quimper gewesen, aber irgendwann hat es sie in die große, weite Welt gezogen.

Betreiben Sie Werbung für Quimper. Wo liegt der Reiz?

Fiedler: Seit ich 1972 das erste Mal dort war, habe ich das „savoir vivre“ total schätzen gelernt. Vieles wird in Frankreich lockerer gesehen als bei uns. Alles ist dort leichter, nicht so ernst. Man taucht in eine andere Lebensart ein. Und die Esskultur ist hervorragend. Essen bedeutet Lebensqualität. Mandt: Die Bewirtung ist in der Tat immer ein Erlebnis. Die Betreuung durch die Gastgeber ist immer sehr gut und man hat man genügend Zeit, Quimper selbst zu erkunden. Neben den kulturellen Highlights gibt es auch eine Menge schöner Einkaufsmöglichkeiten.

Patricia Lehnartz: Es gibt dort viel zu entdecken, den mittelalterlichen Stadtkern, die Kathedrale am großen Platz im Zentrum und vieles mehr. Die Küste ist nur 20 Kilometer entfernt. Sehr gute Möglichkeiten für Wassersport gibt es ebenfalls.

Auf Ihrer Vereins-Homepage heißt es: „Die Bretagne ist die innige Verbindung von Land und Meer.“

Mandt: Man kann dort die Wildheit des Atlantiks wahrnehmen, wie sich Wellen an den Granitfelsen brechen. Eindrucksvolle Felsformationen wechseln sich mit weißen Sandstränden ab.

Fiedler: Quimper hat etwas Mediterranes. Das pittoreske Stadtbild profitiert auch davon, dass Quimper im 2. Weltkrieg von Zerstörung verschont geblieben ist.

Lehnartz: Mit seinen blumengeschmückten Alleen wirkt es fast ein bisschen mondän.

Wie wollen sie die Remscheider für all das begeistern?

Lehnartz: In vielen kleinen Schritten, die die Gemeinschaft fördern. Zum einen über einen Stammtisch als niederschwelliges Angebot

Mandt: Natürlich müssen wir auch den Zugang zu den Schulen intensivieren, möglicherweise über den Jugendrat.

Welche Schulen fahren regelmäßig nach Quimper?

Fiedler: Zum einen das Gertrud-Bäumer-Gymnasium, aus dessen Kontakten sich vor fünf Jahrzehnten die Jumelage entwickelte, und das EMA. Aber es gibt auch andere Anknüpfungspunkte: Die Förderung des freiwilligen Französisch-Unterrichts für Grundschüler und Fünftklässler mit finanzieller Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks, das unter unserer Regie steht, zählt dazu, auch die Ferienjobs im Sommer hüben wie drüben. Die jungen Gäste aus Quimper sind in Remscheid oft in Kitas, weil sie da nicht zuletzt gezwungen sind, Deutsch zu sprechen. Eine meiner beiden Töchter war in Quimper bei zwei Aufenthalten zum Beispiel im Museum und in der Wäscherei des Krankenhauses beschäftigt.

Wie hoch ist die Identifikation mit den Partnern auf beiden Seiten?

Mandt: Ich denke, dass es da kein Ungleichgewicht gibt. Der große Trumpf ist die Beständigkeit auf beiden Seiten. Über die Reisen hinaus gibt es regelmäßige Austausche per Mail oder What´s App.

Fiedler: Die Kontakte sind alles andere als oberflächlich.
Lehnartz: . . . und sie werden zudem in den Familien an nachfolgende Generationen weitergegeben. Neue Gesichter, neue Ideen.

Was haben Sie vor, um die „Jumelage“ zu stärken?

Fiedler: Zum einen wollen wir die Jahreszeitung wieder aufleben lassen. Sie wird von den Mitgliedern wertgeschätzt. Als ich das auf der Hauptversammlung angekündigt habe, wurde stark applaudiert. Die Mitglieder müssen stärker eingebunden werden, eine Überlegung wäre eine Kaffeetafel, eine andere gemeinsame Ausflüge. Und wir sollten stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Der neue Vorstand steht dafür, sich wieder mehr zu öffnen.

Was ist mit dem Sport, der ihnen so sehr am Herzen liegt, Herr Fiedler?

Fiedler: In der Tat, Sport verbindet. Der Austausch zu Laufveranstaltungen funktioniert seit 20 Jahren sehr gut. Nun bin ich auf der Suche nach einem Fußballverein in Quimper, der zu uns kommt, vielleicht zum Pfingstturnier der SG Hackenberg. Erste Kontakte bestätigen mir, dass es dort den Wunsch gibt, aber die Gespräche sind in den Anfängen. 2019 waren junge RSV-Basketballer zum zweiten Mal bei einem Turnier in Quimper und dabei in Familien untergebracht. Beim Basketball muss dies ja keine Einbahnstraße bleiben.

Am Ende ist dies eine Städtepartnerschaft, bei der Verwaltung und Politik gefordert sind. In Ihrer Antrittsrede haben Sie betont: „Politisch muss unsere Arbeit permanente Wertschätzung erfahren.“ 

Was erwarten Sie von den Parteien?

Fiedler: Ehrlich gesagt, würde ich darüber nicht zuerst mit dem RGA, sondern mit den Parteien sprechen. Prinzipiell ist es so, dass unser Beirat nicht nur aus dem Ehrenvorsitzenden Hans-Jürgen Rühl, sondern auch aus je einem Vertreter der im Rat vertretenen Fraktionen besteht. Die werden wir zu unseren Vorstandssitzungen einladen.

50 Jahre Freundschaft zwischen Remscheid und Quimper stehen 2021 an. Was plant der Verein?

Fiedler: Im Januar 2021 wird Gwennyn, eine Musikerin aus Quimper, die bretonische Folklore mit Rock verbindet, in der Klosterkirche auftreten, im März 2021 wird wieder eine Läufergruppe nach Quimper fahren und Himmelfahrt steht die traditionelle Bürgerreise an. Details darüber hinaus gibt es noch keine. Fakt ist: Wir werden den Anlass angemessen feiern.

ZUR PERSON

BERND FIEDLER 66 Jahre, gebürtiger Remscheider, von 1974 bis 2015 Mitarbeiter der Stadtverwaltung, ab 1988 im Sportamt, 20 Jahre bis zur Pensionierung dessen Leiter; reiste 1972 erstmals mit dem EMA-Gymnasium, organisiert vom Jugendamt, im Zug nach Quimper; seit Beginn des 1990 ins Leben gerufenen Vereins Partnerschaft Remscheid-Quimper dabei; seit Anfang März Vorsitzender des Vereins.

AXEL MANDT 60 Jahre, gebürtiger Lenneper, lebt seit 1986 in Lüttringhausen, Vertriebsbeauftragter im IT-Bereich, kam durch seine Ehefrau 2013 erstmals nach Quimper; 2012 nahm er bei sich Zuhause erstmals Gäste aus der Partnerstadt auf; 2. Vorsitzender im Verein.

PATRICIA LEHNARTZ 53 Jahre, lebt in Remscheid, arbeitet im Labor des Klinikums Leverkusen, fand vor zweieinhalb Jahren über eine Freundin bei einer Veranstaltung im Teo Otto Theater zum Verein; eifrige Besucherin des Quimper-Stammtisches in der „Erlebbar“, jeden ersten Montag im Monat (19 Uhr), bei dem gerne Französisch gesprochen wird; Schriftführerin im Verein.

 

Hier finden Sie uns:

Städtepartnerschaft

Remscheid-Quimper e.V.
Postfach 11 04 31

42864 Remscheid
 

 

E-Mail: info@remscheid-quimper.de

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